Hätte ich das früher gewusst! Warum hat mir das keiner gesagt! Wie hätte ich das wissen können! So klingt es, wenn Fehler bei der Finanzgestaltung teuer werden. Damit du dir die unnötige Aufregung sparen kannst, haben wir hier für dich die Top 10 der häufigsten Finanz-Fehlgriffe zusammengestellt. Zur Vermeidung empfohlen!
Hinweis: Solltest du mal irgendwelche Fragen zum Thema Finanzen, Versicherungen oder Geldanlage haben oder gerne persönlich mit deinem Berater bei Value Finance ins Gespräch kommen wollen, melde dich über unser Kontaktformular. Wir antworten dir innerhalb eines Tages.
1. Fehlende Finanzplanung
Der größte Fehler ist zweifellos, sich über die Planung der eigenen Finanzen gar keine Gedanken zu machen. Ohne klare Ziele und Strategien in die Zukunft zu gehen, das ist wie Auto fahren mit verbundenen Augen. Kann man machen, geht aber am Ende nicht lange gut. Ein Leben ohne solide Finanzplanung sieht meist so aus: Man lebt von Monat zu Monat, hat einen nur unzureichenden Überblick über das eigene Budget, lebt dadurch vielleicht sogar über die eigenen Verhältnisse – und ist am Schluss regelmäßig pleite (oder sogar verschuldet).
Unser Tipp: Erstelle für dich einen umfassenden Finanzplan, der deine Einnahmen, Ausgaben, Schulden und Sparziele berücksichtigt. Setze dir dabei realistische, messbare Ziele und überprüfe regelmäßig deinen Fortschritt. Transparenz und Überblick sind der Schlüssel. Natürlich sind unsere Berater von Value Finance jederzeit für dich da, wenn du Fragen hast oder Hilfe brauchst. Wichtige Hinweise über die Grundlagen der Finanzplanung findest du auch in unserem Blog-Artikel „Finanzplanung für Einsteiger – Sechs Schritte in die finanzielle Freiheit“.
Profi-Tipp: Lass deine Finanzbuchhaltung von der Vinlivt-App erledigen. Mit dieser kostenlosen App hast du die volle Kontrolle über alle deine Konten, Verträge und Versicherungen. Weitere Informationen über die App findest du hier. Zur Anmeldung und zum Download der App geht es hier entlang. Absolute Empfehlung!

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2. Unzureichende Diversifikation
Viele Anleger investieren ihr gesamtes Geld in wenige Vermögenswerte, oft weil sie von deren kurzfristigen Erfolgen angezogen werden oder weil sie nicht wissen, wie sie diversifizieren können. Diversifizieren bedeutet, seine Investitionen über mehrere Anlageoptionen zu verteilen, also „nicht alle Eier in einen Korb zu legen“. Diese Strategie hat gleich mehrere Vorteile. Ein diversifiziertes Portfolio ist weniger anfällig für Marktschwankungen. Erweist sich eine Investition mal als Fehlgriff, bleibt der Schaden überschaubar, weil man eben nicht alles auf eine Karte gesetzt hat.
Unser Tipp: Diversifiziere dein Portfolio, indem du in verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Immobilien und Rohstoffe investierst. Es empfiehlt sich, auch innerhalb jeder Anlageklasse eine breite Streuung der Investitionen anzustreben. Sprich unsere Berater gerne darauf an, wenn du mehr erfahren möchtest. Hier geht’s zu unserem Kontaktformular.
3. Emotionale Entscheidungen
Du hast es sicher schon oft gehört: Wenn es um dein Geld geht, dann brauchst du einen möglichst kühlen Kopf. Emotionen wie Angst, Unsicherheit oder Gier können enorm negative Auswirkungen auf deine Anlageentscheidungen haben. Typische Beispiele: Panikverkäufe bei Marktrückgängen oder überhastete Käufe bei steigenden Märkten. Solche gefühlsgetriebenen Übersprungshandlungen sollten möglichst vermieden werden. Wie du dir sicher vorstellen kannst, sind genau durch solche Hau-Ruck-Entscheidungen immer wieder ganze Vermögen verzockt worden. Im Zweifel lohnt es sich, lieber gar nichts zu tun, als überhastet ins Risiko zu gehen.
Unser Tipp: Cool bleiben! Am besten du entwickelst eine langfristige Anlagestrategie und behältst diese auch dann bei, wenn es mal turbulent wird. Ein gutes Hilfsmittel sind sogenannte automatische Investitionen, die regelmäßig und zielgerichtet in dein Portfolio fließen. Dadurch kannst du emotionale Entscheidungen minimieren. Besonders wichtig ist es natürlich, sich möglichst gründlich zu informieren, bevor du eine mehr oder weniger weitreichende Finanzentscheidung triffst.

können richtig teuer werden. Das Geld sollte man
sich sparen oder noch besser: clever investieren.
4. Timing des Marktes
Wie sagt man so schön? Timing ist alles. Und genau deshalb versuchen viele Anleger, den Markt präzise zu beobachten und ihre jeweiligen Investitionen perfekt zu timen. Das Ziel: den besten Zeitpunkt für Käufe und Verkäufe vorhersagen. In der Theorie mag das gut und vernünftig klingen, doch die Realität ist, dass man oftmals genauso gut die Glaskugel befragen könnte. Da das Marktgeschehen in quasi jedem Bereich ein hochkomplexes System ist, können präzise Vorhersagen über kurzfristige Entwicklungen selbst von Experten kaum zuverlässig getroffen werden. Wäre auch zu schön gewesen! Sich auf das „perfekte Timing“ zu versteifen, ist daher nicht unbedingt die Strategie der Wahl. Oftmals werden durch solche Versuche nur unnötige Verluste produziert.
Unser Tipp: Setze lieber auf langfristige Investments und regelmäßige Investitionen, um Marktschwankungen auszugleichen. Wer regelmäßig und konsequent feste Beträge in eine kluge und langfristig geplante Anlagestrategie investiert, fährt damit deutlich besser als jemand, der kurzfristige „Lottogewinne“ anstrebt, indem er genau zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Invest macht. Ein schöner Nebeneffekt: Du kannst deutlich ruhiger schlafen, denn bei deiner soliden und geduldigen Strategie sind extreme Schwankungen von Stunde zu Stunde nicht zu erwarten.
5. Mangelhafte Altersvorsorge
Besonders übel und fatal: Bei seiner eigenen Finanzplanung nicht ans Rentenalter denken. Wer die Altersvorsorge auf die lange Bank schiebt oder sich ausschließlich auf staatliche Rentenzahlungen verlässt, der ist im wahrsten Sinne des Wortes verlassen. Die offensichtliche Gefahr eines solches Versäumnisses liegt darin, dass man im Ruhestand von Armut bedroht sein kann. Dabei lässt sich dieses Szenario sehr leicht vermeiden.
Unser Tipp: Am besten du beginnst gestern damit, regelmäßige Zahlungen in deine Altersvorsorge zu tätigen. Falls du den Zeitpunkt verpasst hast, wäre heute die zweitbeste Gelegenheit. Als Finanzberater ist uns natürlich bewusst, dass die Prokrastination bei der Altersvorsorge auch damit zusammenhängt, dass viele Menschen gar nicht wissen, welches Modell denn das richtige ist. Es gibt da zum Beispiel private Rentenversicherungen, betriebliche Altersvorsorgemodelle und das gute alte Sparschwein, um die eigene finanzielle Sicherheit im Alter sicherzustellen. Wenn du dir genauere Informationen wünschst, sprich uns jederzeit an!
Profi-Tipp: Ganz besonders wichtig bei Anlageprodukten für die Altersvorsorge ist es, darauf zu achten, wie diese Anlagen in der Auszahlphase – also z.B. im Rentenalter – dann steuerlich klassifiziert werden. Wer hier böse Überraschungen vermeiden will, der sollte deshalb eine Altersvorsoge wählen, die steuerlich günstig ist und möglichst wenig steuerlichen Abzug bedeutet.
6. Die Schuldenfalle
Dieser Fehler gehört sicherlich auch zu den schwerwiegendsten überhaupt. Hohe Konsumausgaben und leicht verfügbare Kredite haben schon viele Menschen ruiniert. Die Verlockung kann man verstehen. Die Zins- und Zinseszins-Effekte, die sich bei derartiger Verschuldung Aufschaukeln, versteht man allerdings oft weniger. Besonders gefährlich sind Kreditkarten und Verbraucherkredite mit hohen Zinssätzen. Also: Vorsicht bei Konsumausgaben auf Pump! Sitzt du erstmal in der Schuldenfalle, ist es nämlich gar nicht so einfach, da wieder herauszukommen. Hohe Schulden können deine finanzielle Stabilität erheblich gefährden und deine Sparziele zunichtemachen.
Unser Tipp: Vermeide das Schuldenmachen wie der Teufel das Weihwasser. Wenn du bereits Kredite aufgenommen hast, weil es wirklich nicht anders ging, dann versuche diese Schulden systematisch abzubauen, indem du zuerst die Schulden mit den höchsten Zinssätzen abzahlst. Und auch wenn die Verführung zu bestimmten Ausgaben manchmal groß sein mag: Die beste Strategie gegen Schulden ist immer noch, bescheiden und vernünftig im Rahmen der eigenen finanziellen Möglichkeiten zu leben. Wenn du das schaffst, dann bist du schneller auf der Sonnenseite deiner Vermögensbildung, als du dir momentan vorstellen kannst.

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7. Fehlende Rücklagen
Waschmaschine kaputt? Autounfall? Plötzlich arbeitslos? Wie auch immer dein Malheur aussehen mag, es kann unter Umständen ganz schön teuer werden. Und woher soll man die dann fälligen Summen nehmen, wenn man sie nicht schon in weiser Voraussicht irgendwo gebunkert hat? Genau dieses Problem adressiert dein sogenannter „Notfallfond“. Hast du eine solche Reserve bislang nicht aufgebaut, dann wird es höchste Zeit. Ohne Notgroschen könntest du in einer Ausnahmesituation nämlich gezwungen sein, einen Kredit aufzunehmen oder Raubbau an deinen bisherigen Investitionen zu betreiben.
Unser Tipp: Wie schon in unserem Blog-Artikel „Finanzplanung für Einsteiger“ zu lesen war, empfehlen wir dir, mindestens drei Monatsgehälter als Notgroschen beiseitezulegen. Dieser Betrag sollte für dich stets leicht zugänglich und besonders sicher angelegt sein. Gerne beraten wir dich, wie du deinen persönlichen Notfallfonds innerhalb kürzester Zeit aufbauen kannst – und wie du ihn am besten anlegst, damit er jederzeit sicher und verfügbar bleibt.
8. Die Versicherungsfalle
Gute, faire und sinnvolle Versicherungen abzuschließen, das klingt für viele Menschen – besonders für junge Leute – irgendwie spießig und langweilig. Lass uns dir sagen: Das genau Gegenteil ist richtig. Langweilig wird’s, wenn du auf einem Schaden (z.b. wegen Diebstahl, Unfall oder Krankheit) sitzen bleibst, dessen Vermeidung dich nur wenige Euro pro Monat gekostet hätte. Du wirst dann nämlich eine ganze Weile zahlen müssen… unschön!
Unser Tipp: Als unabhängige Finanzberater garantieren wir dir die beste Beratung in Sachen Versicherungen, die überhaupt denkbar ist. So lernst du, was sich lohnt und was man lieber lassen sollte. Unsere Erfahrung zeigt: Die Erleichterung ist jedes Mal riesig, wenn in einem bestimmten Fall dann tatsächlich die Versicherung zahlt. Was so gut wie nie vorkommt: Dass man sich am Schluss ärgert, ein paar Euro im Jahr für eine Versicherung ausgegeben zu haben, die man dann nie in Anspruch genommen hat. Ist klar, oder?
9. Die Steuerfalle
Jetzt geht’s nochmal ans Eingemachte: Wer ein kleines (oder großes) Vermögen aufbauen und für sich und seine Familie finanzielle Unabhängigkeit aufbauen will, der muss natürlich bestens über mögliche Wege der Steuergestaltung informiert sein. Besonders wichtig ist das zum Beispiel bei bestimmten Anlageformen, die erhebliche Steuervorteile haben. Wer davon nichts weiß, zahlt meistens drauf – was dann wiederum den Staat freuen dürfte. Wer darunter leidet: Vor allem deine Renditen, deine Altersvorsorge, deine Sparziele etc. pp.
Unser Tipp: Informiere dich bestmöglich über steuerbegünstigte Anlageformen und nutze diese, um Steuern zu sparen. Hier kommen vor allem bestimmte Modelle der Altersvorsorge in Frage, die steuerbegünstigt sind und daher enorme Vorteile bieten können.

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10. Teure Bildungslücken
Lebenslanges Lernen – das ist auch beim Thema Finanzplanung ein wichtiges Thema. Da sich der Markt und die Möglichkeiten der eigenen Finanzgestaltung rasant weiterentwickeln, ist es von entscheidender Bedeutung, hier „am Ball“ zu bleiben. Ignoranz bestraft nämlich das Leben, oder so ähnlich. Die logische Folge: schlechte Entscheidungen, die dein Kapital verplempern. Auch kein besonders neues Phänomen: Viele Menschen verlassen sich auf „Finanz-Tipps“ von Freunden oder Medien, ohne diese kritisch zu hinterfragen. Schwierig!
Unser Tipp: Einerseits möchten wir dich ermutigen, in deine finanzielle Bildung zu investieren – etwa durch Bücher, Kurse und Seminare. In Kürze werden wir auf unserem Blog eine kleine Hilfestellung dazu geben, indem wir die aus unserer Sicht zehn besten Bücher zum Thema Finanzen vorstellen werden. Andererseits ist uns natürlich wichtig, dass du immer über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe zu Finanzmärkten und Anlageprodukten im Bilde bist. Hier kommt unsere 100-Prozent unabhängige Beratung ins Spiel. Weil wir keinem Investor oder Unternehmen unterstehen, können wir dir nämlich direkt und ehrlich die Finanzprodukte anbieten, an die wir wirklich glauben. Wollen wir darüber mal reden? Hier geht’s zu unserem Kontaktformular.
Schlussbemerkungen
Wir rekapitulieren nochmal: Ein bewusster und informierter Umgang mit Geld ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Vermögensbildung. Eine umfassende Finanzplanung hilft dabei, klare Ziele zu setzen und den Weg dorthin systematisch zu planen. Diversifizierung minimiert Risiken, während kontinuierliche Weiterbildung sicherstellt, dass du bei jedem Schritt fundierte Entscheidungen triffst. Regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen deines Finanzplans und Portfolios sind ebenso wichtig wie die Berücksichtigung der Inflation und das Vorhandensein einer soliden Notfallreserve.
Was vermieden werden sollte: emotionales oder impulsives handeln. Stattdessen zählt: Treue zu deiner langfristigen Strategie. Versuche außerdem steuerliche Vorteile zu nutzen, wo es nur geht und achte darauf, in deine finanzielle Bildung zu investieren. Mit diesen zehn Maßnahmen schaffst du eine solide Basis für finanzielle Sicherheit und Wohlstand. Und, klar, es gäbe noch manche anderen Fehler, die man vermeiden sollte. Unrealistische Erwartungen an die eigene Rendite zu haben, wäre ein Beispiel. Auch nicht gut: Die Vernachlässigung regelmäßiger Überprüfung deiner Anlagestrategie. Hier braucht es Finanzberater, die sich wirklich auf dich konzentrieren können und jederzeit erreichbar sind. Genau das bietet dir Value Finance. Wenn du weitere Fragen hast, melde dich gerne jederzeit.
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