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Es vergeht eigentlich kein Tag, an dem wir bei Value Finance nicht danach gefragt werden: Provisionsberatung VS. Honorarberatung – Was ist besser? Wo liegen die Unterschiede? Worauf muss ich achten? Wichtige Fragen, auf die wir Dir in diesem Beitrag präzise Antworten geben wollen. Sei gespannt!

Wenn es um Finanzberatung geht, stehen Anleger häufig vor einer wichtigen Entscheidung: Sollten sie auf Provisionsberatung oder auf Honorarberatung setzen? Wer sich über das Thema schlau machen will, findet im Internet und auf Finanzblogs unterschiedlichste Sichtweisen.

Wir glauben: Beide Modelle haben ihre Vor- und Nachteile, die Anleger und Sparer sorgfältig abwägen sollten, um die beste Lösung für ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.

In diesem Beitrag werfen wir einen detaillierten Blick auf beide Beratungsformen und beleuchten die Unterschiede, Vor- und Nachteile sowie wichtige individuelle Entscheidungskriterien.

Gleichzeitig wollen wir als Finanzberatungsunternehmen auch unsere besondere Form der „Erfolgsberatung“ verständlich machen. Die verbindet nämlich das Beste aus Provisions- und Honorarberatung, ohne die jeweiligen Nachteile. (Dazu später mehr!)

Soweit so klar? Na, dann kann’s ja losgehen: Provisionsberatung vs. Finanzberatung – Runde 1!

Gute Finanzberatung lohnt sich für Privatanleger und Firmen – und für den Geldbeutel.
Foto: Scott Graham auf Unsplash

Was ist Provisionsberatung?

Die Provisionsberatung ist das traditionelle Modell in der Finanzbranche. Es funktioniert so: Der Berater erhält für seine Dienstleistung keine direkte Bezahlung vom Kunden, sondern verdient an den Provisionen, die ihm durch den Verkauf von Finanzprodukten oder Versicherungen zufließen.

Diese Provisionen sind praktisch in den Preis der jeweiligen Produkte integriert. In der Regel handelt es sich um einen Prozentsatz des Anlagevolumens oder der Prämienzahlungen, die dann von den Anbietern der jeweiligen Produkte – also von Banken oder Versicherungen – an den Berater ausgeschüttet werden.

Typische Finanzprodukte, die über Provisionsberatung verkauft werden, sind zum Beispiel Lebensversicherungen, Investmentfonds und private Rentenversicherungen. Zu unterscheiden sind dabei die einmalige Abschlussprovision und die fortlaufende Bestandspflegeprovision. (Ein bisschen Fachchinesisch muss sein!)

Vorteile der Provisionsberatung

1. Keine direkten Kosten für den Kunden:

Da der Berater seine Vergütung durch die entsprechenden Anlageprodukte erhält, entstehen für den Kunden zunächst keine direkten Beratungsgebühren. Dies kann insbesondere für Kleinanleger oder auch Firmen attraktiv sein, die nicht bereit sind, für eine Honorarberatung im Voraus zu zahlen.

Hinzukommt: Sollte es zu keinem Abschluss kommen, hat der Berater Pech gehabt – und trägt auch das Risiko, während für den Kunden keine Kosten entstehen.

Was man wissen muss: Honorarberatung ist oft unvergleichlich teurer als Provisionsberatung und damit für „Normalverdiener“ teils unerschwinglich.

2. Eigeninteresse am Kundenerfolg:

Ein guter Finanzberater soll nur das eine im Kopf haben: Den Erfolg des Kunden. Die Honorare der Berater von Value Finance sind deshalb – im Vergleich zu anderen Beratungsfirmen – nicht an den Verkauf möglichst vieler Finanzprodukte gekoppelt, sondern an das Wachstum des Kundendepots.

Was wir wollen: Qualität statt Quantität!

Heißt also: Je größer die Profite des Kunden, umso höher unsere Provision. Das führt logischerweise zu optimaler Motivation und einer Win-Win-Situation für beide Seiten. Unterm Strich bleiben wir damit deutlich günstiger als die allermeisten Honorarberater. Für uns die fairste Lösung!

3. Richtiges Kosten-Nutzen-Verhältnis:

Als Provisionsberater erhält man eine Vergütung, die vorab mit dem Kunden abgesprochen ist oder – wie bei Value Finance – in direktem Zusammenhang mit den Erträgen des Kunden steht.

Damit ist sichergestellt, dass die Kosten für die Beratung immer in einem angemessenen Rahmen bleiben und nicht am Ende Überhand nehmen oder Teile der erwirtschafteten Rendite wieder auffressen. Böse Überraschungen sind also ausgeschlossen!

Genau das kann bei einer hochpreisigen Honorarberatung im ungünstigsten Fall eintreten. Etwa wenn sich Anlageobjekte oder Aktien als Fehlgriff erweisen, die erwartete Rendite also wegfällt, der Berater aber trotzdem sein Honorar haben will.

Nachteile der Provisionsberatung

1. Mögliche Interessenkonflikte:

Einer der größten Kritikpunkte an der Provisionsberatung ist der potenzielle Interessenkonflikt. Da der Berater an den Provisionen verdient, besteht das Risiko, dass er nur Produkte empfiehlt, die ihm die höchste Provision bringen, anstatt die besten Produkte für den Kunden auszuwählen. Das ist ein echtes Problem!

Bei Value Finance haben wir diesen Interessenkonflikt dadurch eliminiert, dass wir unserem Kunden Zugriff auf ALLE Produkte ermöglichen und völlig unabhängig von irgendwelchen Provisionen Investment-Empfehlungen aussprechen können, weil unsere Vergütung eben nicht von möglichst vielen Abschlüssen abhängt, sondern vom Erfolg des Kunden!

2. Intransparenz der Kosten:

Häufig sind die Kosten der Provisionsberatung in den Produktgebühren versteckt, sodass der Kunde nicht genau weiß, wie viel er tatsächlich für die Beratung bezahlt. Das kann zu einem Mangel an Durchblick führen und im worst-case sogar die Rendite der Anlageprodukte schmälern.

Aus diesem Grund setzen wir bei Value Finance auf radikale Transparenz. Unsere Kunden wissen jederzeit genau, wie viel sie für die Beratung bezahlen und sehen dabei, dass wir im Vergleich zur Konkurrenz sehr günstige Angebote machen.

3. Langfristige Bindung an Produkte:

Provisionsbasierte Produkte, wie Versicherungen und Fonds, haben oft lange Laufzeiten und hohe Abschlusskosten. Dies kann die Flexibilität des Kunden einschränken, wenn sich die finanzielle Situation ändert oder bessere Produkte verfügbar werden.

Auch diesem Nachteil versuchen wir bei Value Finance optimal zu begegnen, indem wir in unserer Beratung klar und verständlich auf solche Risiken hinweisen und die Finanzplanung unserer Kunden mit langfristiger Perspektive angehen.

Provisionsberatung vs. Honorarberatung? Was zählt: Der Erfolg!
Foto: krakenimages auf Unsplash

Was ist Honorarberatung?

Bei der Honorarberatung bezahlt der Kunde den Berater direkt für seine Dienstleistungen, unabhängig davon, ob er später ein Finanzprodukt kauft oder nicht. Der Berater erhält also keine Provisionen von den Finanzinstituten oder Versicherern, sondern ein Honorar, das entweder auf Stundenbasis oder als Pauschalbetrag vereinbart wird.

Vorteile der Honorarberatung

1. Unabhängigkeit und Objektivität:

Da der Berater keine Provisionen erhält, besteht kein finanzieller Anreiz, ganz bestimmte Produkte zu verkaufen, die sich für ihn ‚lohnen‘. Dadurch ist die Honorarberatung in vielen Fällen ‚unabhängiger‘ und eher im Interesse des Kunden.

Was dabei zu beachten ist: Ein Honorarberater ist nicht automatisch kompetenter, seine Beratung nicht automatisch ‚besser‘, weil er in seiner Vergütung unabhängig ist. Auch eine Provisionsberatung kann unabhängig sein, wenn der Berater ehrlich und transparent arbeitet.

2. Transparente Kostenstruktur:

Bei der Honorarberatung weiß der Kunde genau, wie viel er für die Beratung bezahlt, da die Kosten direkt vereinbart werden. Es gibt keine versteckten Gebühren, die die Rendite der Anlage schmälern könnten.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Honorar in einem verständlichen und vernünftigen Verhältnis zum Ertrag steht und man als Kunde weiß, wofür genau man den Berater bezahlt hat.

3. Individualisierte Beratung:

Honorarberater sind oft flexibler in der Gestaltung ihrer Beratungsleistungen und bieten maßgeschneiderte Lösungen, die auf die individuellen Bedürfnisse und Ziele des Kunden zugeschnitten sind.

Das liegt auch daran, dass sie (wenn sie gut sind) vollen Marktzugriff und -überblick haben, dem Kunden also eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte anbieten können, ohne eine eigene Präferenz zu haben.

Wichtig hierbei: Auch Provisionsberater können sehr individuelle und passgenau Angebote machen. Dazu müssen sie den Kunden verstehen und immer auf dem neuesten Stand bleiben – ob ein Berater dazu fähig ist, hängt nicht von seiner Vergütung ab!

Nachteile der Honorarberatung

1. Direkte Kosten für den Kunden:

Im Gegensatz zur Provisionsberatung muss der Kunde die Beratungsgebühren direkt aus eigener Tasche bezahlen – und zwar vorab! Dies kann vor allem für Kleinanleger zum Problem werden.

Die beste Beratung nützt nichts, wenn man sie sich nicht leisten kann…

Darüber hinaus gibt es auch bei Honorarberatern sogenannte „Fehlanreize“. Wird man etwa pro Stunde bezahlt, könnte der Honorarberater geneigt sein, den Beratungsprozess in die Länge zu ziehen…

2. Höhere Einstiegshürden:

Für Anleger mit kleineren Anlagebeträgen kann es schwierig sein, einen Honorarberater zu finden, der bereit ist, sie zu beraten. Einige Honorarberater haben Mindesthonorare oder arbeiten nur mit Kunden, die über ein gewisses Vermögen verfügen.

Für Kleinanleger, Normalverdiener oder auch junge Menschen kommt damit eine Honorarberatung eher nicht in Frage. Die Provisionsberatung könnte man damit als sozial „gerechter“ ansehen.

3. Keine Erfolgsabhängigkeit:

Anders als bei provisionsbasierten Beratern sind Honorarberater nicht direkt an den Erfolg der Empfehlungen gebunden. Es gibt also keinen finanziellen Anreiz, besonders gewinnbringende oder risikominimierende Investitionen zu empfehlen.

Mit anderen Worten: Der Berater bekommt sein Honorar so oder so, hat also kein persönliches bzw. monetäres Interesse daran, das Depot seines Kunden wachsen zu sehen.

Wer früher spart, ist länger reich. Finanzberatung wirkt!
Foto: Ibrahim Boran auf Unsplash

Provisionsberatung vs. Honorarberatung: Welches Modell ist besser?

Die Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile hat deutlich gemacht, dass beide Vergütungsmodelle ihre Berechtigung haben. Die Entscheidung zwischen Provisionsberatung vs. Honorarberatung ist also eine Frage der persönlichen Präferenzen und finanziellen Möglichkeiten (und Ziele!).

Was man immer im Hinterkopf behalten muss: Die Vergütungsmethodik allein sagt noch nichts über die Qualität der Beratung aus.

Es gibt also gute und schlechte Berater auf beiden Seiten. Entscheidend bleibt die Kompetenz und Integrität!

Unabhängig davon, welches Modell Du bevorzugst, ist es wichtig, eine gut informierte Entscheidung zu treffen. Wir hoffen, dass dieser Beitrag Dir dazu das nötige Wissen vermitteln konnte.

Wenn Du weitere Fragen hast, melde Dich gerne jederzeit via E-Mail oder telefonisch (unsere Kontaktdaten findest Du hier).

Das Beste aus beiden Welten: Die Value Finance „Erfolgsberatung“

Bei Value Finance setzen wir uns gerne mal über verstaubte Traditionen hinweg und bevorzugen das „Sowohl-als-auch“ gegenüber dem „Entweder-oder“.

Genau deshalb verbinden wir mit unserer „Erfolgsberatung“ das Beste aus beiden Welten – Honorar- und Provisionsberatung – zu einem konkurrenzlos fairen Modell.

Bei unserer Investmentberatung verzichten wir deshalb auf Vermittlungsprovisionen von Banken oder Kapitalanlagegesellschaften. Stattdessen vereinbaren wir eine Servicepauschale mit Dir, die einen ganz geringen Teil des Depotvolumens ausmacht.

Wir erhalten unser „Honorar“ also durch den Erfolg des Kunden. (Daher auch der Name „Erfolgsberatung“)

Bei Versicherungsprodukten halten wir die Vergütung über Provisionen nach wie vor für sinnvoll, weil damit ein optimales Preis-Leistungsverhältnis sichergestellt ist. Du weißt als Kunde jederzeit, welche Provisionen wir erhalten – hintenrum läuft bei Value Finance nichts!

Wie genau unsere Berater arbeiten und wieso unser Modell besonders preiswert ist, haben die Value Finance-Gründer Marc Ogiermann und Florian Kieselstein kürzlich in einem ausführlichen Interview beschrieben. (Leseempfehlung!)

„Wir bieten also eine seriöse und unabhängige Beratung, die nicht viel kostet“, sagt Value Finance CEO Marc Ogiermann. „Das ist unser Alleinstellungsmerkmal, damit wollen wir die Branche revolutionieren und viel mehr Menschen Zugang zu einer kompetenten Beratung ermöglichen.“

Ob das gelingt?  Ogiermann: „Ja, absolut. Die Vorstellung, dass nur Reiche zum Finanzberater gehen, ist passé. Wir durchbrechen hier uralte Muster. Die Leute verstehen jetzt: Gute Finanzberatung muss nicht teuer sein – aber ehrlich! Und genau da setzen wir an.“

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